Reisebericht Thailand 2016 – Tag 3

Tag 3 beginnt schon sehr früh, da um 7:30 der Flug von Don Mueang nach Khon Kaen startet. Der erste Familienbesuch steht an.
Ich bin schon sehr gespannt drauf, denn ich war bisher noch nicht in diesem Teil Thailands.
Der Flug mit AirAsia dauerte knapp eine halbe Stunde und verlief ruhig. Leider zu kurz für ein Nickerchen 😉
Am Airport erwartete uns dann auch schon die Mutti mit jüngster Tochter/Nichte oder ich weiß nicht genau, jedenfalls jung und hübsch und sie sollte in den nächsten Tagen öfters mal unseren Chauffeur spielen.

Mutter und Chaufferin ;-)

Mutter und Chaufferin 😉

Weil meine Freundin noch Arbeit mitgebracht hat ging es vom Flughafen Khon Kaen erst mal zum Gericht in Khon Kaen. Da hieß es dann warten und zwar so 45-60min. Dann waren wir alle etwas hungrig, denn wie sich rausstellte hatte nicht nur wir das Frühstück ausfallen lassen :-d

Das Gerichtsgebäude

Das Gerichtsgebäude

Irgendwo in der Stadt gingen wir dann in ein offenes und gut besuchtes Lokal und nahmen einen Happen zu uns. Für mich gab’s erst mal ein Frühstück mit Ei und Speck. Das Gespräch gestaltet sich noch etwas schwierig, denn mein Thai beschränkte sich nur auf ein paar Broken und Muttis englisch war auch nicht so besonders, aber um Längen besser als mein Thai 😉

irgendein Lokal in Khon Kaen

irgendein Lokal in Khon Kaen

 

mein Frühstück

mein Frühstück

Nach dem Essen ging’s immer noch nicht zu meinem Schatz nach Hause, sondern es ging direkt weiter nach Udon Thani. Prima dachte ich mir, da war ich ja noch nicht, bin neugierig wie es da aussieht.
Da hatte ich mich aber zu früh gefreut. Was ich kennen lernen durfte, war zunächst mal ein weiteres Gerichtsgebäude. Also wieder warten und das bei inzwischen 42 Grad im Schatten.
Im Anschluss ging es auch noch zu einem Gefängnis. Jetzt erfuhr ich das jemand aus der Familie ein Problem mit dem Gesetz hat, was ja inzwischen schnell gehen kann in Thailand.
Also nochmal warten, diesmal so 1,5h. Immerhin gab es dort ein Gefängniskaffee, wo wir uns mit Eiskaffee stärken konnten.
rechts ist die Knastmauer

rechts ist die Knastmauer

im Kaffee

im Kaffee

So kann es schon mal sein, wenn die Freundin Anwältin ist 😉 Aber zum Glück hatte ich ja nichts anderes vor.
Jetzt ging es aber endlich „nach Hause“ und zwar nach Khao Suan Kwang. Das liegt an der Provinzgrenze von Khon Khaen zu Udon Thani ziemlich genau in der Mitte dieser 2 Städte.
Die Eltern leben in einem netten Häuschen mit noch ein paar anderen Familienmitgliedern praktisch neben dem örtlichen Tempel.

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Und natürlich gab es dann erst mal was zu essen, Reis, Chicken und noch ein bisschen Gemüse. Das Gespräch diesmal mit Vater, Mutter, Bruder und Schwägerin verlief noch ein wenig zäh, aber ich wurde sehr herzlich empfangen und alle waren sehr sehr nett zu mir. Später fuhren wir noch mit Chauffeurin, Schwägerin, 1,5 Jahre alter Nichte und meiner Kleinen zum nahe gelegenen Khon Kaen Zoo, welcher zwar schon geschlossen hatte, aber es gab da einen „Skywalk“ den man kostenlos besuchen konnte.

meine Begleiterinnen :-D

meine Begleiterinnen 😀

 

Der Sky Walk

Der Sky Walk

Von dort kann man Giraffen, Zebras und einige Sträuße beobachten

me and my Girl :-D

me and my Girl 😀

Abends dann durfte ich meine Schlafstätte beziehen. Dabei handelte es sich um ein kleines Resort etwas außerhalb, dafür aber für günstige 600 Baht pro Nacht für den Bungalow incl. AC. Mein Mädel übernachtete selbstverständlich bei den Eltern. Sie ist ja schließlich eine anständige Tochter 😉

20160413_Thailand-215
Das Resort (da liefern auch Hühner frei rum, macht mir aber nichts aus, komme schließlich auch vom Land und meine Oma hatte auch noch Hühner auf dem Hof als ich klein war)

 

mein Bungalow

mein Bungalow

 

mein Zimmer

mein Zimmer

 

Das war’s dann auch an diesem Tag. Die Hitze und die Warterei früher am Tag war schon heftig, aber was macht man nicht alles 😀
Mein erster Eindruck von der Familie meiner Freundin war sehr positiv, alle behandelten mich total nett und vor allem die Jüngeren konnten doch ganz ordentliches Englisch.
So kanns weiter gehen.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Volker,

    musstest Du für alle kosten der Familie aufkommen ?
    In vielen Fällen ist das so im Isaan, dass der Farang überall zur Kasse gebten wird. Der Farang wird dann überall als die goldene Melkkuh präsentiert. Muss nicht bei allen so sein, aber ist doch meistens so.

    Schöner Blog.

    Gruß
    Peter

    • Hallo Peter,

      ich musste nur für mein Zimmer in dem Resort (600 Baht incl. AC) zahlen. AN Songkran musste ich darauf bestehen, das ich auch meinen Teil für Getränke und Essen beitragen darf, sonst hätte ich überhaupt nichts bezahlt. Liegt vermutlich daran, das die Familie meiner Freundin eine hoch angesehene Familie in diesem Dorf ist. Beide Elternteile waren dort Lehrer und das ist ein hoch angesehener Beruf im Isaan.

      Gruß
      Volker

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